Agenturmenschen kennen diesen Satz. In ihm stecken zwei Umstrukturierungen, ein dysfunktionaler Pitchprozess und ein Controlling-Tool, dessen UX speziell für Menschen mit hoher Frustrationstoleranz entwickelt wurde.

In der Krise gibt es jedoch keine Alternative zur Beschäftigung mit sich selbst.

Agenturen befinden sich nicht nur im äußeren Wettbewerb, sondern tragen gleichzeitig einen inneren Konflikt aus, der keiner ist:
Sie behandeln Kreativität und starke Prozesse als Kompetenzen, die sich gegenseitig ausschließen. ⚡ Als würden sich ein standardisiertes Projektmanagement und eine kreative Idee gegenseitig auslöschen.

Dieser innere Glaube an die Notwendigkeit von Chaos verhindert eine echte, nachhaltige Veränderung, weil sie jeder Transformation nach und nach das Momentum entzieht.

Im Ergebnis
➡️  wachsen Strukturen, Prozesse und Tools organisch, treiben Ineffizienz, Onboarding-Hürden und Überlastung im Team.
➡️  Ist der Abrechnungsschluss jeden Monat ein größeres Kunstwerk als jede Kampagne.
➡️  Ist die Qualität, die Kunden erhalten, davon abhängig, von welcher Person in der Agentur sie beraten werden. Nicht unbedingt davon, von welcher Agentur sie beraten werden.

In diesem Potenzialraum spielen Freelancer*innen ihre Trumpfkarte aus – nämlich die der Beratungsleistung durch die immer gleiche Person und von immer gleicher Qualität.

Agenturen hätten viele Trumpfkarten, die sie ziehen könnten: Ihr Erfahrungsspektrum, ihre Perspektivenvielfalt, ihre anknipsbare Möglichkeit zur Kampagne aus einer Hand. Diese Karten stechen jedoch nur, wenn alle Mitarbeitenden durch Prozesse und Wissensmanagement befähigt werden, die Agentur gleich gut zu repräsentieren

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